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Die Werkstatt Solidarität e.V. Essen richtet sich an Jugendliche, die durch das Standartwerk der Jugendhilfe  nicht mehr erreicht werden, drohen aus bestehenden System herauszufallen oder von Ausgrenzung bedroht werden. Es sind Jugendliche mit Drogen- und Gewalterfahrungen, Opfer von Missbrauch, extreme Schulverweigerer, Jugendliche mit Anbindung an kriminelle Subkulturen und Jugendliche mit Straßenerfahrungen.

Mit  diesen Jugendlichen soll eine tragfähige Perspektive entwickelt werden, aber primär eine materielle und emotionale Versorgungsstruktur aufgebaut werden, mit der es gelingt weiteres Abgleiten in sie schädigende Milieus zu verhindern.

In diesem Zusammenhang sind die von uns genutzten Fachleistungsstunden integraler Bestandteil des ganzheitlichen Ansatzes der Werkstatt Solidarität e.V. Essen. Die Fachleistungsstunde Straße dient der ersten Kontaktaufnahme in der aktuellen Lebenssituation des Jugendlichen. In diesem Zusammenhang findet eine rudimentäre Grundversorgung statt, die sich an der Lebenssituation orientiert und nicht mit Gegenleistungen verbunden ist. Gerade Jugendliche in der Drogen- und Prostitutionsszene erleben somit häufig zum ersten Mal Erwachsene, die vorbehaltlos zu ihnen stehen ohne „Gegenleistungen“  zu erwarten.

Diese vertrauensbildende Maßnahme ist in der Regel der erste Schritt aus der Abwärtsspirale. Es wird über die Transferleistungen der Druck genommen weiter straffällig zu werden. Bei Drogenkonsumenten wird dieses Geld als „sauberes Geld“ verstanden, das niemals für Drogen genutzt werden darf. Die Beziehung zu uns ist der erste Schritt in eine gewisse Form von Normalität. In der Regel erhalten die Jugendlichen danach über uns eine Wohnung und werden ins intensiv betreute Wohnen stationär übernommen. Zu ihrem 18-ten Geburtstag werden in der Regel die Mietverträge auf die Jugendlichen übertragen und die wirtschaftlichen Leistungen von der Arge übernommen. Natürlich sollte mit der Volljährigkeit nicht abrupt die teilweise sich über Jahre entwickelte Beziehung beendet werden. Wenn der Jugendliche beim zuständigem Jugendamt einen Antrag gem. §41 SGB VIII gestellt hat, wird er weiter über uns betreut. Hierfür nutzen wir  die reguläre Fachleistungsstunde. Dem jungen Erwachsenen wird hierdurch vermittelt, dass er nicht mit Erreichen der Volljährigkeit alleine in einer für ihn subjektiv wirkenden feindlichen Umwelt steht. Es symbolisiert auch ein Stück Normalität und in der Regel sind die Schädigungen, die unsere Jugendliche erfahren haben so gravierend, dass sie nicht ohne Unterstützung eine weitere positive Entwicklung nehmen könnten. Die Nachbetreuung schleicht dann aber entsprechend der Hilfeplanung aus.  Kontakt zum Träger und Betreuer halten die Jugendlichen in der Regel über Jahre.

 

 

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